Worum geht es?

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*- und Inter*-Personen und queere Menschen (LSBTIQ*) gehören zur Lebensrealität in Sachsen. Von einem offenen Umgang mit den Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt am Arbeitsplatz kann jedoch gegenwärtig nicht die Rede sein. So erleben laut einer Studie aus dem Jahr 2017 rund 75% der lesbischen und schwulen, 95% der bisexuellen und 83% der Trans*-Personen in mindestens einer Form Diskriminierungen am Arbeitsplatz. Dies spricht dafür, dass LSBTI*-Personen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung einem deutlich erhöhten Diskriminierungsrisiko am Arbeitsplatz ausgesetzt sind. Ca. 30% der Befragten verschweigen deshalb ihre Identität am Arbeitsplatz.

Die Reihe ver.divers in Kooperation mit der LAG Queeres Netzwerk Sachsen setzt sich mit den vielfältigen Bedarfen von LSBTIQ* und ihren Familien in der Arbeitswelt auseinander, stellt Diversity-Konzepte zur Diskussion und lädt dazu ein, sich gemeinsam gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung zu engagieren.

Eingeladen sind Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*- und inter*geschlechtliche sowie queere Menschen, Freund*innen, Betriebs- und Personalrät*innen, JAVen, Gewerkschafter*innen und alle Interessierten.

ver.di Kampagnen