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Internationaler Gewerkschaftsrat neu gewählt

Internationaler Gewerkschaftsrat neu gewählt

Präsidium auf der Konferenz des IGR Roswitha Bisold IGR Konferenz Dresden 2019

Im Rahmen der Neuwahl des Internationalen Gewerkschaftsrates „Elbe – Neiße „IGR am 12./13. April 2019 in Dresden wurde eine Diskussionsrunde mit den Mitgliedsgewerkschaften des IGR – Polen (Solidarnocs / OPZZ) und Tschechien (CMKOS) sowie den Kandidat*innen zur Europawahl Cornelia Ernst, DIE LINKE, Matthias Ecke, SPD, Dr. Peter Jahr, CDU, und Anna Cavazzini (Grüne) geführt. Im Mittelpunkt der gewerkschaftlichen Diskussion standen grenzüberschreitende Fragen der Entwicklung der sozialen Bedingungen, die besonders durch die EU entschieden werden müssen. Das sind Fragen der Einführung von Mindestlöhnen, Lohnstandards, Lohngleichheit sowie der Rentenpolitik und Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung in den EU Staaten, um Arbeitsplatzflucht und Lohndumping zu verhindern. Durch den Peter Scherrer - Europäischer Metallgewerkschaftsbund - wurde betont, dass die Gewerkschaften dem Parlament helfen werden diese Fragen und besonders Fragen der Demokratie und des Kampfes gegen den Populismus zu begegnen und Entscheidungen zu treffen. Regelmäßiger Treffen und Erarbeitung von Konzepten stehen in der nächsten Legislatur im IGR im Mittelpunkt. Deshalb vereinbaren die Podiumsgäste und der IGR Elbe – Neiße, dass die Mitgliedsgewerkschaften ihre Mitglieder aktiv aufrufen an der Europawahl teilzunehmen. In der anschließenden Neuwahl der Vorstände im IGR wurde das bisherige Führungsgremium mit dem Vertreter des DGB, Marcus Schlimbach, und das erweiterte Präsidium, u.a. mit Ines Kuche von ver.di, neu gewählt.

Dieser Artikel wurde von unserer Kollegin Roswitha Bisold verfasst.