Quiz-Veranstaltung in Freiberg deckt Rechtsirrtümer auf

05.09.2019

Einen unterhaltsamen Einblick in das Recht von Kunden erhielten ver.di-Mitglieder am Montag, dem 2. September, im Freiberger Kreiskrankenhaus. Der ver.di-Ortsverein Freiberg hatte dazu Kristin Schreiter eingeladen. Die Verbraucherberaterin der Verbraucherzentrale Sachsen deckte in Form eines kurzweiligen Mitmach-Quiz so manchen Rechtsirrtum im Alltag auf.

"Was meinen Sie: muss es der Verkäufer akzeptieren, wenn ich den Kaufpreis in Münzen bezahle?", lautete eine der Fragen, die Kristin Schreiter den rund 40 Besuchern der Info-Veranstaltung stellte. Und alle durften mitraten - vom Kopfschütteln bis zu einem vehementen Ja reichten die Reaktionen des Publikums. In diesem Fall, wie in den vielen anderen alltagspraktischen Beispielen, überraschte viele Zuhörer die richtige Antwort: bis zu 50 Münzen müssen vom Verkäufer akzeptiert werden, egal ob 1 Cent oder 1 Euro Stücke. Bei größeren Mengen darf der Verkäufer auf einen Geldschein bestehen. Ob Umtausch von fehlerhaften Waren, der Vertragsabschluss am Telefon oder der Rücktritt von der Urlaubsbuchung im Internet - zu den unterschiedlichsten Verbraucherthemen fanden die Zuhörer bei der kostenlosen Info-Veranstaltung eine Antwort.

Einen besonders wichtigen Tipp gab Kristin Schreiter den Besuchern am Ende der Veranstaltung mit auf den Weg: ver.di-Mitgliedern steht ihre Gewerkschaft auch bei Verbraucherfragen zu Seite. Für eine Beratung bei der Verbraucherzentrale erhalten alle Mitglieder bei Bedarf Gutscheine im Gesamtwert von 30 Euro im Jahr. Die Gutscheine können bei (bz.swos@verdi.de od. 0351 – 49476-0)) beantragt werden. Wieder eine Leistung, für die sich eine ver.di-Mitgliedschaft auszahlt.

 
Foto Mitglieder OV Freiberg
© Christian Möls